Arbeitsrecht

Häusliche Gewalt

Nicht für alle Menschen ist das Zuhause ein sicherer Ort!

Aufgrund der aktuellen Situation müssen wir derzeit so viel Zeit zuhause verbringen wie sonst nie. Die permanente räumliche Nähe von Familienmitgliedern oder Mitbewohnern kann durchaus zu einem erhöhten Konfliktpotenzial innerhalb der eigenen Wohnung führen.

Doch wann überschreitet die Austragung einer Streitigkeit die Grenze zur häuslichen Gewalt?

Bei häuslicher Gewalt handelt es sich um Gewaltausübungen zwischen Personen, die in einer emotionalen Beziehung zueinanderstehen. Oft wird sie innerhalb des gemeinsamen Wohnraums ausgetragen.

Es ist dabei egal, ob es zu Übergriffen in Form von physischen, psychischen oder sexuellen Misshandlungen kommt. Umfasst sind alle entwürdigenden und abwertenden Verhaltensweisen einer anderen Person des Haushaltes gegenüber.

Die meisten Taten sind Straftaten!  Kein Mensch, weder Erwachsener noch Kind, muss häusliche Gewalt ertragen!

Jedes Opfer hat die Möglichkeit eine Strafanzeige bei der Polizei oder einen Strafantrag bei der Staatsanwaltschaft zu stellen. Zu dem gibt das Gewaltschutzgesetz – ein Gesetz zur Verbesserung des zivilrechtlichen Schutzes bei Gewalttaten und Nachstellungen, indem Erleichterungen der Überlassung der Wohnung geregelt sind. Danach kann die Polizei den gewaltausübenden Täter aus der Wohnung verweisen, sodass dieser die Wohnung für einen Zeitraum von zwei Wochen nicht mehr betreten darf. Falls Kinder in der gemeinsamen Wohnung leben, wird auch das Jugendamt verständigt.

 

Egal in welcher Lage Sie sich derzeit zuhause befinden – wir kümmern uns um Ihre rechtlichen Angelegenheiten und stehen Ihnen gerne zur Seite.

Zögern Sie nicht und sprechen Sie uns an, wir behandeln Ihre Anfrage natürlich diskret und vertrauensvoll.

Unabhängig davon, können wir Ihnen auch in jeder anderen familienrechtlichen Sache oder Streitigkeit weiterhelfen.

 

Laura Hoffmann
Ass.jur.